Tuedelkram

Über den Sinn und Unsinn des Lebens

Viel Klunker in kleiner Zeit

Gepostet am 25.03.2010 um 07:28 Uhr | Kein Kommentar | Geschrieben von reizzentrum |

Manchmal kommen ja Mails rein, die sind zu köstlich:

Unser Projektleiter sind beim ermitteln landesweit Berufsgenossen,
diese so gut wie acht Uhr pro Woche keine Arbeit besitzen
mit Interesse fuer unserer Firma einzu steigen
Um weitere Infos zu bekommen, koennen Sie sich gerne bei uns unter xxx@xxx.xxx

Das KONNTE ich euch nicht vorenthalten: „acht Uhr pro Woche keine Arbeit besitzen“ – Na das ist doch echt übel….

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Fördert Google Latitude die eheliche Treue?

Gepostet am 22.03.2010 um 19:43 Uhr | 6 Kommentare | Geschrieben von reizzentrum |

Mittels Google Latitude kann man (muss man aber nicht) den Aufenthaltsort von Mobiltelefonen – und damit typischerweise auch den der Besitzer oder Besitzerin.. – feststellen.

Gerade wer mit einer eifersüchtigen Frau oder Mann „gesegnet“ ist (ich bin da nicht gesegnet ..) kennt das Problem: „Wo warst Du so lange“, „Wo hast Du dich rumgetrieben“, „Erzähle mir bloss nichts…“. Dank Google Latitude (oder andere Dienste zur Ortsbestimmung) kann man es dem Partner ermöglichen immer den Standort zu ermitteln.

Aber stimmt das überhaupt? Was passiert, wenn ich mein Handy morgens Zuhause liegen lasse – oder Abends in der Firma liegen lasse? Ein gewiefter Schelm könnte nun sein Mobiltelefon bewusst in der Firma liegen lassen um ein auswärtiges tête-à-tête zu realisieren. Die eifersüchtige Partnerin schaut auf dem Lokalisierungsdienst und ist beruhigt, denn der Holde sitzt ja im Büro (zumindest liegt dort sein Signal gebendes Mobiltelefon).

So einfach könnte man sichere Rendezvous umsetzen, aber was passiert wenn die Frau/der Mann auf dem Handy anruft? Dann wäre der der Seitensprung ausgeflogen. WENN man nicht ein Zweithandy hätte, auf welches man schnell die Rufumleitung setzt. Dabei bloß nicht vergessen auch das Festnetztelefon am Arbeitsplatz mittels Rufumleitung auf das Zweithandy zu legen.

So ihr lieben Ehebrecher und Ehebrecherinnen, bis hierhin half ich euch – nun kommt der Teil für die unsicheren Partner und Partnerinnen: Solltet ihr den Verdacht haben, dass euer Partner ein emotionales Zweitbusiness bestreibt, ruft ihn NIEMALS – wenn es bei ihm/ihr mal wieder länger dauert –  nach Dienstschluss auf den bekannten Nummern an. Ruft den Apparat seines Kollegen an, ruft in der Zentrale an und lasst euch verbinden.

Hört auf einen alternden Hacker: Vertraut NIEMALS der Technik.

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Woran Du merkst, dass Du aus Hartz-IV raus bist

Gepostet am 17.03.2010 um 07:32 Uhr | Kein Kommentar | Geschrieben von reizzentrum |

Wie der Eine oder die Andere weiss, habe ich eine ausgeprägte Hartz-IV Zeit hinter mir. Tja, nicht schön aber sehr-sehr lehrreich.

Während der Hartz-IV Zeit lernt man den Gürtel enger zu schnallen – ein spätmittelalterliches Korsett ist ein Scheissdreck. Kaum ein Monat verging ohne das irgendjemand ankam und mir schrieb „Sehr geehrter Herr Reizentrum, bitte überweisen Sie laut beigefügter Aufstellung. Terminüberschreitung blablabla“. Sowas passiert nicht, weil man generell schlampig agiert, sondern weil Nahrung wichtiger ist als Versicherungen mit langen Kündigungsfristen etc.

WENN dann die Hartz-IV Zeit vorbei isz, dann laufen auch die Ratenzahlungen für diverses so langsam aus. Und wisst ihr wie man diese ehemaligen Gläubiger so RICHTIG verarschen kann? Einfach eine Rate mehr überweisen oder mit der letzten Rate ein paar Cent zuviel auf deren Konto schubsen.

Ein UNGLAUBLICH erhebendes Gefühl, sich dieses erlauben zu können.

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Ergo direkt (ins Grab?)

Gepostet am 10.03.2010 um 12:00 Uhr | 2 Kommentare | Geschrieben von reizzentrum |

Hach ist das schön, dank der Ergo Direkt Versicherung bekommt auch Tüdelkram wieder frischen Inhalt.

Eben flattert mir eine Werbeprospekt der ErgoDirekt auf den Tisch, aus dem ich gern einmal zitieren möchte:

Immer öfter ist es in der Presse zu lesen: Die Zahl der Sozial-Bestattungen steigt seit Jahren! Vielen Angehörigen fehlt einfach das Geld, eine würdige Bestattung zu bezahlen.

Hach, wem da nicht die Tränen kommen. Aber mal ehrlich: Mir ist doch wohl egal, was mit meinem Kadaver passiert, wenn ich nicht mehr unter euch bin. Von mir aus verbrennt mich und nutzt meine Asche im Winter um Gehwege zu streuen.

Versicherungen verdienen vor allem mit geschürter Angst ihr Geld. Das die Terror-Angst Experten der deutschen Regierung von den grossen Versicherern ausgebildet wurde halte ich allerdings für ein Gerücht.

Schön ist auch der Rückumschlag den die ErgoDirekt gleich beilegt: EILIGE UNTERLAGEN – bitte sofort bearbeiten. Wer weiss, vielleicht geht es uns ja schon sehr dreckig und wir pfeifen aus dem letzten Loch. Dann will man doch die Versicherung abgeschlossen haben.

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Noch so’n Spruch: Kieferbruch

Gepostet am 14.02.2010 um 18:45 Uhr | 12 Kommentare | Geschrieben von reizzentrum |

Heute Morgen hatten meine Prinzessin und ich das Gesprächsthema: „Sprüche von früher“. Also Reime und Sprüche, die uns in der Zeit unserer Jugend(bei Atomality quasi gestern) oder gar Schulzeit begegneten. Dumme Sprüche eben, die uns auf dem Schulhof, Kindergarten oder anderswo  eine mehr oder weniger kurze Zeit begleiteten. Gern will ich euch ein paar Beispiele geben:

  • Gott sprach es werde Licht, doch er fand den Schalter nicht
  • Fang mich doch Du Eierloch (DEN brachten meine Kinder aus dem Kindergarten mit)
  • Eine kleine Mickymaus zog sich mal die Hose aus – zog sich wieder an und Du bist dran

Welche Sprüche „von früher“ – oder auch von heute – fallen euch noch ein? Ich möchte euch bitten euch mal so richtig „Web 2.0″ig zu verhalten und die Sprüche und Reime die euch einfallen hier in den Kommentaren zu hinterlassen. Mal sehen, ob wir eine Tüdelkram-Sammlung auf die Beine gestellt bekommen – oder ob das eine dumme Schnapsidee ist an euren Mitmachwillen zu glauben 🙂

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Spass mit dem ÖPNV – oder: Sterbt woanders!

Gepostet am 03.02.2010 um 14:11 Uhr | 15 Kommentare | Geschrieben von reizzentrum |

Gestern sagte mir ein Kollege „Hast ja selbst schuld, wenn Du dich von dem ÖPNV abhängig machst“. Irgendwo hat er ja schon ein bisschen recht. Mittlerweile vergeht fast kein Tag an dem nicht irgendein Vollhonk mittels Selbstmord oder rumstreunern auf den Gleisen dafür zuständig ist, dass der Bahnverkehr komplett für eine Zeit x „wegen eines Polizeieinsatzes“ zum Erliegen kommt.

Ich hab ja nichts dagegen, dass ihr dem suizidalen Gedenken erliegt – macht ruhig. ABER:

Belastet nicht Andere mit EUREN Problemen ihr Affen!

So langsam geht es mir nämlich echt auf den Keks, wenn – nicht nur ich sondern Tausende darunter leiden, dass – jeden zweiten Tag die S-Bahn für eine halbe Stunde nicht fährt und man sich an irgendeinem Bahnhof den Arsch abfriert. Da bekomme ich nämlich massiv unpazifistische Gedanken.

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Inflation veranschaulichen

Gepostet am 30.01.2010 um 19:21 Uhr | 1 Kommentar | Geschrieben von reizzentrum |

Vor vielen Jahren – ich wohnte noch in WGs –  brach man am Samstag zum kollektiven Großeinkauf auf. Man musste vor dem wach werden aufstehen, da selbst die lange geöffneten Großmärkte um 14:00 die Tore schlossen. Die Rasselbande (3 Mann) ab in den Ascona-B und los ging es. Der GROSSE Einkaufswagen wurde gefüllt und nach dem bezahlen des Einkaufs war der Kofferraum des Fahrzeugs voll. Wert der vom Kollektiv erworbenen Waren: DM 100.-

Heute geht kann man Samstags bis 22:00 einkaufen, allerdings bekommt man für den äquivalenten Währungsbetrag von etwas über 50 Euro mal gerade einen Hackenporsche voll.

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Was ist wichtig?

Gepostet am 21.01.2010 um 12:24 Uhr | 5 Kommentare | Geschrieben von reizzentrum |

Gerade letztens ging mir wieder mal der Gedanke durch den Kopf, was um mich herum eigentlich wichtig ist. Und mit wichtig meine ich WICHTIG.

Vieles, auf das Menschen die ich kenne (nein, nicht befreundet bin!) besonderen Wert legen, erscheint mir absolut unwichtig zu sein. Man fragt sich fast, ob sie keine anderen Probleme haben. Dieser Gedanke des Hinterfragens fing spätestens damit an, dass mit meine Mutter direkt beim Einzug in meine erste eigene Wohnung erklärte:“ Du brauchst Gardinen an den Fenstern! Das ist wichtig!“. Auf Grund dieser traumatischen Ansage habe ich bis zum heutigen Tag in keiner der von mir allein bewohnten Wohnungen jemals Gardinen vor den Fenstern gehabt. Über Jalousien kann man reden – Gardinen gehen gar nicht.

Ein leider viel zu früh von uns gegangener (echter) Freund erklärte mir mal, dass er den von mir praktizierten Minimalismus und meine Konsequenz besonders schätzen würde. Ich glaube, es ist wirklich fast ein Tick von mir, dass ich Dinge nach echter Wichtigkeit versuche zu definieren. Einen diesbezüglich schönen Booster erlebte ich dann auch noch während meiner Hartz-IV Zeit.

Zum Beispiel Kleidung. Bei Kleidung gibt es wenige Eckdaten die wichtig sind: Kleidung muss passen, muss sauber und weitgehend heil sein. Dazu muss Kleidung praktisch sein (luftig oder im Winter eben wärmend) und vor allem muss Kleidung schwarz sein. Mode ist toll – für diejenigen, die damit ihr Geld verdienen oder diejenigen die sich hinter ihrer modischen Kleidung verstecken. Wobei diese bauchfrei-Mode nicht unbedingt ein Verstecken ist. Mode ist unnütz!

Zum Beispiel GROSSE Wohnung/Haus. Als ich vor 2 Monaten mit meiner Prinzessin im der Provence war, sah ich tolle Häuser. Wirklich erste Sahne. Mein zweiter Gedanke (nach optisch wertvoll) war: Scheisse, wer soll das sauber halten? Mal ehrlich: Braucht man mehr als 100m²? Für wieviele Personen? Und wenn wir schon dabei sind: Wo liegt der Wert eines „gepflegten“ Gartens? Grün ist schön, aber macht das nicht auch eine Rasenfläche? Wenn ich gepflegte Gärten sehen möchte, gehe ich in den botanischen Garten in Flottbek (SEHR zu empfehlen!)

Auto. Auch so ein Thema, wo wir Deutschen echt einen Hackenschuß haben. Auch da war der Urlaub in der Provence recht aufschlussreich. Denn ich lernte dort recht wohlsituierte Menschen (von denen es dort sehr viele gibt) kennen, die es zu einem gerüttelt Maß an Wohlstand gebracht hatten. Was ich bei denen allerdings nicht sah, waren Fahrzeuge von Mercedes, BMW, Audi und Konsorten. Man fährt dort Kleinwagen, denn diese reichen um dort durch die Gegend zu fahren. Man muss sich dort nichts beweisen.

Urlaub. Jaja, ich mit meiner Provence soll bloss den Mund halten, bei euch reicht es höchstens für 2 Wochen Balkonurlaub oder Dänemark. Dazu müsst ihr wissen, dass die Reise in die Provence für unter 400€ realisierbar ist (2 Personen hin und zurück). Wenn mann dann dort bei Schwiegermutter lebt, sind die Kosten deutlich überschaubar. Ist es wichtig in Australien, Neuseeland oder der „DomRep“ gewesen zu sein? Ist nicht ein Urlaub an der Ostsee oder sonstwo genau so erholsam? Machen wir unseren Urlaub um Ruhe und Abstand zu gewinnen oder um den Nachbarn/Arbeitskollegen zu beeindrucken?

Und da bin ich beim Kernpunkt angelangt: Die meisten Dinge die uns vordergründig wichtig erscheinen sind doch nur geeignet andere Menschen zu beeindrucken. Ist dies wichtig? Beeindruckt ein modisch gekleideter Mensch, wenn er sich Urlaub, Auto und grosses Haus „erlauben“ kann? Oder beeindruckt er vielmehr durch seine Persönlichkeit? Sind mir nicht meine Frau (die ich liebe *kuss), meine Kinder und meine Freunde viel wichtiger als all das mit schnödem Mammon kaufbare? Doch – ist es. GANZ sicher!

Denkt mal darüber nach.

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Brigitte deine Models

Gepostet am 15.01.2010 um 09:20 Uhr | 4 Kommentare | Geschrieben von reizzentrum |

Die Zeitschrift Brigitte hat eine ganz tolle Marketingaktion – die man auch als Marketinggag bezeichnen könnte: „Brigitte ohne Models„. Wikipedia definiert das wie folgt:

Model (aus dem Englischen, Aussprache mit kurzem, offenem „o“ und ohne „e“) (auch Mannequin [‚manəkɛ̃], seltener Modell) ist ein Beruf, dessen Hauptaufgabe die direkte oder indirekte Präsentation des Körpers zum Zwecke der Werbung, Verkaufssteigerung und ästhetischen Darstellung des Körpers ist.

Also nutzt Brigitte nun keine haupberuflichen Models, sondern Amateure. (Fast hätte ich geschrieben: „Frauen wie Du und ich“, aber isch bin doch gar keine Frau…). Nun könnte die Brigitte auch den Schritt wagen sich von den Magermodels zu trennen. Aber so mutig wie die Unilever-Marke „Dove“ ist man dann doch nicht. Letztendlich sehen die Amateure von heute aus wie die Profis von gestern, nur die Tagesgagen sind wahrscheinlich gesunken.

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Dein Karma ist eh schon im Arsch

Gepostet am 14.01.2010 um 13:16 Uhr | Kein Kommentar | Geschrieben von reizzentrum |

Diesen Satz „Dein Karma ist eh schon im Arsch“ musste ich mir doch eben tatsächlich von meiner Prinzessin anhören. Wie kam es dazu?

Es fing damit an, dass die Prinzessin folgenden Satz twitterte:

„Wettkampf beim Baden: Wer ist schneller? Die Spinne in der Wanne oder ich raus aus der Wanne…“

und die Prinzessin in einem darauf folgenden Gespräch äusserte, dass sie keine Tiere töte. Die Tiere würden ihr leid tun und ausserdem wäre das schlecht für ihr Karma. Nach einem kurzen Exkurs über „Töten zur Nahrungsmittelgewinnung“ stelle die Prinzessin fest, dass ich (also das Reizzentrum)  sehr gern Spinnen und anderes Gezücht für sie (die Prinzessin) töten dürfe. Mein Karma wäre ja eh schon im Arsch.

Und nun? Was lernen wir daraus? Dass Frauen sich ihre Mörder heranzüchten? Dass uns unser „männliches Heldentum“ in der Hölle schmoren lässt? Oder dass dies eh alles nur Tüdelkram ist?

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« go backkeep looking »

Tuedelkram

Tuedelkram ist ein Begriff aus dem Plattdeutschen und bezeichnet eine nett-freundliche Version des Begriffes “Unsinn”.

Wieso Unsinn? Ganz einfach: Beide Autoren sind bereits Blogger und füllen ihre Blogs mit Inhalten zum Sinn des Lebens. (Mehr...)

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