Tuedelkram

Über den Sinn und Unsinn des Lebens

Zum Frauentag: Der Penishase

Gepostet am 08.03.2011 um 13:17 Uhr | 5 Kommentare | Geschrieben von Atomality |

Heute ist Weltfrauentag, der 100. sogar und frau wird von freundlichen Glückwünschen über anzügliche Witze bis hin zu deprimierenden Fakten mit allem möglichen bedacht, was die Gesellschaft zu diesem Tag für angebracht hält.

Einige clevere Unternehmen versenden auch gerne Newsletter mit diesem Aufhänger, um Ware an die Frau zu bringen, die sie mehr oder weniger brauchen kann.

DaWanda hat mich heute mit solch einem Brief beglückt und auch gleich Vorschläge reingepackt, was uns Frauen denn so gefallen könnte:

 

Ich musste sofort an Kai Diekmann denken.

 

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Jetzt helfe ich mir selbst – Undertaker @ home

Gepostet am 15.02.2011 um 13:38 Uhr | 1 Kommentar | Geschrieben von reizzentrum |

Bestattungsselbsthilfe. DAS fehlte mir gerade noch. Ein Paket mit Schaufel, Massband und einem 1-Schuß Revolver ->  „6 feet under“. Tot, jetzt helfe ich mir selbst.

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Der getarnte Pädobär

Gepostet am 15.02.2011 um 11:37 Uhr | 2 Kommentare | Geschrieben von reizzentrum |

Es gibt ja Dinge, die sind am frühen Morgen ein bisschen hart. So zum Beispiel dieser Firmenname:

Ein Fussfetischist ist er also….

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Sippenhaft für Manager und Politiker?

Gepostet am 20.08.2010 um 11:54 Uhr | 3 Kommentare | Geschrieben von reizzentrum |

Hier im Tuedelkram darf ich ja auch mal Gedanken wie diesen herauslassen. Im Reizzentrum geht das nicht, da nimmt das noch jemand ernst.

Eben unterhielt ich mich mit einem Kollegen über Politiker un Parteien, die eh alle gekauft sind und Wirtschaftsunternehmen, die über Leichen gehen um den Profit zu maximieren. Und ausgerechnet ich, das Bollwerk auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung kam auf die Idee eine Sippenbestrafung wieder einzuführen.

Es gibt ein paar Punkte, die für eine Einführung der Sippenhaft für korrupte Politiker und geldgeile Manager sprechen. Man muss Exempel statuieren und darf Menschen wie Zumwinkel, Sauerland, Kohl und andere nicht einfach davon kommen lassen. Nur wenn diese Machtmenschen bei Fehlverhalten (wenn sie erwischt und angeklagt werden!) komplett mit leeren Händen dastehen, bekommen sie vielleicht ein wenig Respekt vor ihrem Amt. Aber nur wenn die Gesellschaft es schafft auch die Familie mit einen moralischen Kontrollauftrag zu versehen, besteht eine (kleine!) Möglichkeit den Raffkes das Handwerk zu legen.

Wie wohl der BP-Chef reagiert hätte, wenn er nach dem Debakel im Golf von Mexiko keine Millionenabfindung erhalten hätte? Was würde seine Frau sagen, wenn sie weiss dass auch sie – sollte ihr Mann wegen Verfehlungen ins Gefängnis wandern – völlig mittellos da stehen würde, weil auch ihre Konten eingezogen werden?

Manchmal muss man zu harten Bandagen greifen, denn andere Sprache verstehen diese Verbrecher nicht.

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Marketingsprech: Durchstarten

Gepostet am 18.08.2010 um 11:02 Uhr | 2 Kommentare | Geschrieben von reizzentrum |

„Durchstarten“ ist ein Begriff aus der Fliegerei, der soviel bedeutet :“Scheisse das klappt so nicht,  das machen wir gleich nochmal und hoffentlich besser“. (Siehe Wikipedia)

Wieso irgendwelche Marketingsaffen den Begriff „starten“ mit der Vorsilbe „durch“ versuchen zu etwas zu machen, was mehr ein Start sein soll, ist mir schleierhaft..

Firma XY startet nun mit Produkt GT voll durch.

Heisst also soviel wie: XY hat es voll verkackt. Sie haben es versucht aber dann feststellen müssen „So wird das nix“. Also versuchen sie es nochmal – ob das Produkt GT überhaupt am Markt ankommt weiss man noch nicht, aber XY ist da hartnäckig.

So, und wenn ihr das nächste mal lest, dass jemand „durchstartet“, dann zeigt mit dem Finger auf ihn und lacht – am besten laut.

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Marketing wirkt Wunder

Gepostet am 13.08.2010 um 11:38 Uhr | Kein Kommentar | Geschrieben von reizzentrum |

Ich stolpere gerade über eine Firmenvorstellung, die unter der Überschrift „Premiumbehandlung durch den Chef persönlich“ wie folgt wirbt:

Als Premiumkunde werden Sie persönlich vom Chef betreut, er ist Ihr erster Ansprechpartner bei jedem Problem und er wird sich persönlich für eine schnelle Erledigung einsetzen. Durch die Chefbehandlung steht unseren Premiumkunden ein erweiterter Support zur Verfügung, da Sie immer direkt mit dem Entscheider in Kontakt treten. Sie haben somit auch die Möglichkeit Ihre Veränderungswünsche und Ausbauanliegen immer direkt an oberster Stelle abzugeben und auf den Entscheidungsprozess einzuwirken. Als Premiumkunde profitieren Sie ganz nebenbei von unseren rabattierten Preisen in der höchsten Staffelung und von frei verhandelbaren Preisen in besonders starken Einkaufssegmenten Ihres Unternehmens.
Sicher kennen Sie selbst die weiteren Vorteile am Besten, die es mit sich bringt direkt mit dem Chef und Entscheider zu sprechen.

Wie kann man charmanter erklären: Hey, ich bin eine 1-Mann-Butze und der Inhaber hat nichts besseres zu tun als sich den ganzen Tag mit Kleinkunden zu beschäftigen, denn hoch liegt die Messlate für „Premiumkunden“ nicht:

Daher bieten wir nun 2 weiteren Kunden die Aufnahme als Premiumkunde an. Voraussetzung dafür ist ein monatlicher Umsatz von mehr als 200 Euro(Hervorhebung von mir)

Wenn 200€ Monatsumsatz reichen um von Chef behandelt zu werden, werde ich diese Recht ab sofort bei meinem Lebenmittelladen um die Ecke fordern: Der Marktleiter soll mich abkassieren. Wenn ich einen PKW für 20.000€ kaufe, habe ich das Recht 100 Monate ausschliesslich mit dem Chef des Autohauses zu sprechen –  ob der auch den Ölwechsel macht?

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Ärger mit Elster

Gepostet am 25.05.2010 um 11:41 Uhr | 3 Kommentare | Geschrieben von Atomality |

Ich bin nicht die schnellste, wenn es darum geht, meine Steuererklärung abzugeben. Ich erinnere mich an vergangene Aktionen (um Mitternacht vor dem Stichtag Erklärungen in den Briefkasten des Finanzamts geworfen) und auch an Versäumnisgebühren. Nun, das war natürlich wesentlich dramatischer als ich  noch einen Gewerbeschein hatte. Ein Lerneffekt hat sich allerdings nicht daraus ergeben.

Jetzt ist eigentlich alles wesentlich einfacher geworden. Ich bin ledig ohne Kinder und Vermögen und nichts weiter als eine Angestellte, die im gesamten letzten Jahr halbtags gearbeitet hat. D.h. ich habe einen super simplen Lohnsteuerausdruck, der ohnehin schon ohne mein Zutun an das Finanzamt übermittelt wurde.

Trotzdem muss ich natürlich auch selbst tätig werden.

Früher bekam man dafür immer ein hübsches Paket vom Finanzamt mit diversen Vordrucken. Das gibt es jetzt nun nicht mehr. Dafür aber die Möglichkeit, die Steuererklärung komplett elektronisch zu übertragen. So dachte ich jedenfalls.

Selbstironisch nennt das Finanzamt das Verfahren ELSTER. Elster ist aber nicht allein das, was man braucht. Zusätzlich benötigt man ElsterFormular und ElsterOnline. Ersteres ist ein Programm, das man sich herunterladen muss, letzteres ist die Registrierungsstelle, um ein komplett papierloses Verfahren einleiten zu können.

Bis ich das alles herausgefunden habe, ist schon ein wenig Zeit ins Land gegangen, denn die Elster-Website glänzt nicht gerade durch Übersichtlichkeit.

Als erstes habe ich mir also das Programm heruntergeladen. Auf mein Laptop, denn ElsterFormular kann nur Microsoft. Eine Linuxversion gibt es nicht.

Währenddessen gucke ich mir ElsterOnline an. Das Registrierungsverfahren scheint komplex zu sein. Drei Varianten bietet mir ElsterOnline an, zwei davon kostenpflichtig. Mit einem Stick, der aber auch noch zusätzlich Gebühren kostet… Hä? Ich verstehe nichts und klicke auf die kostenlose Version, die Elster selbst als weniger sicher einschätzt als die Bezahlvarianten.

Im nächsten Schritt wird mein Rechner überprüft. Alsdann soll ich diverse Daten eingeben.

Das ElsterOnline-Portal erzeugt ein elektronisches Zertifikat, das in Zukunft für alle ELSTER-Anwendungen genutzt werden kann. Die Finanzverwaltung kann damit feststellen, von wem eingehende Steuererklärungen stammen. Mit der neuen Technik bietet Ihnen ElsterOnline ein Maximum an Datensicherheit. Das Verfahren ist natürlich freiwillig.

Ich glaube zu verstehen, dass irgendetwas auf meinen Rechner installiert werden soll, das zukünftig für die Autentifizierung verwendet werden kann. Das ist nicht gut. Schließlich nutze ich dieses Laptop hauptsächlich in der Arbeit und genau dort wurde mir das vorhergehende geklaut. Ich stufe das Verfahren als absolut nicht sicher ein (schließe aber auch nicht aus, dass ich es nicht wirlich verstanden habe…).

Außerdem, so erfahre ich, benötige ich die E-Mail-Daten und Daten, die mir per Brief in den nächsten Tagen zugestellt werden sollen. Eine sofortige papierlose Steuererklärung gibt es also nicht.

Damit hat sich das Verfahren erledigt. Ich breche die Registrierung ab.

Aber, es bleibt ja noch ElsterFormular. Mittlerweile downgeloadet, liegt eine exe-Datei nun auf meiner Festplatte. Nur, sie lässt sich einfach nicht installieren. Sie macht schlicht gar nichts. Vermutlich ist die Datei beschädigt, aber auf einen nochmaligen Download habe ich wirklich keine Lust.

Händisch hätte ich die Formulare vermutlich in fünf Minuten ausgefüllt gehabt. Statt dessen habe ich wertvolle Urlaubszeit verplempert, um herauszufinden, dass der angeblich unkomplizierte und einfache Weg beschissen aufwändig, unübersichtlich, unausgereift und z.T. recht undurchschaubar ist. Mal sehen, ob sich das bis zum nächste Jahr gebessert hat.

Bis dahin setze ich auf Papierkram.

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Pius-Bruderschaft will katholische Kirche auflösen

Gepostet am 21.05.2010 um 22:14 Uhr | 2 Kommentare | Geschrieben von reizzentrum |

Piusbrüder wollen Schwulen den Priesterberuf verbieten

überschreibt der Spiegel einen Artikel und nach den Meldungen der letzten Monate wird es dann ja so langsam echt dünn mit der Personaldecke innerhalb der katholischen Kirche.

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Hilfe für den Ex-Bundeskanzler Kohl

Gepostet am 11.05.2010 um 10:04 Uhr | 1 Kommentar | Geschrieben von reizzentrum |

Seit vielen Jahren ist unser Ex-Bundeskanzler bemakelt: Er kann sich nicht erinnern ob und wer die Parteispenden entgegennahm und von wem sie kamen.  Aber nun, quasi als nachträgliches Geburtstagsgeschenk, kann sich der „Kanzler der Einheit“, der „Saumagen der Republik“, von allen Verdächtigungen rein waschen:

Mit Hilfe von Hirnscans können Wissenschaftler Menschen ins Gedächtnis schauen. (Quelle)

Ist das nicht wunderbar?

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Wer unter der Zeitumstellung besonders leidet

Gepostet am 27.03.2010 um 09:28 Uhr | Kein Kommentar | Geschrieben von reizzentrum |

ICH


Und alle anderen Menschen, deren innere Uhr sie eher zu Nachteulen, denn Frühaufstehern macht.

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