Tuedelkram

Über den Sinn und Unsinn des Lebens

Sippenhaft für Manager und Politiker?

Gepostet am 20.08.2010 um 11:54 Uhr | 3 Kommentare Geschrieben von reizzentrum |

Hier im Tuedelkram darf ich ja auch mal Gedanken wie diesen herauslassen. Im Reizzentrum geht das nicht, da nimmt das noch jemand ernst.

Eben unterhielt ich mich mit einem Kollegen über Politiker un Parteien, die eh alle gekauft sind und Wirtschaftsunternehmen, die über Leichen gehen um den Profit zu maximieren. Und ausgerechnet ich, das Bollwerk auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung kam auf die Idee eine Sippenbestrafung wieder einzuführen.

Es gibt ein paar Punkte, die für eine Einführung der Sippenhaft für korrupte Politiker und geldgeile Manager sprechen. Man muss Exempel statuieren und darf Menschen wie Zumwinkel, Sauerland, Kohl und andere nicht einfach davon kommen lassen. Nur wenn diese Machtmenschen bei Fehlverhalten (wenn sie erwischt und angeklagt werden!) komplett mit leeren Händen dastehen, bekommen sie vielleicht ein wenig Respekt vor ihrem Amt. Aber nur wenn die Gesellschaft es schafft auch die Familie mit einen moralischen Kontrollauftrag zu versehen, besteht eine (kleine!) Möglichkeit den Raffkes das Handwerk zu legen.

Wie wohl der BP-Chef reagiert hätte, wenn er nach dem Debakel im Golf von Mexiko keine Millionenabfindung erhalten hätte? Was würde seine Frau sagen, wenn sie weiss dass auch sie – sollte ihr Mann wegen Verfehlungen ins Gefängnis wandern – völlig mittellos da stehen würde, weil auch ihre Konten eingezogen werden?

Manchmal muss man zu harten Bandagen greifen, denn andere Sprache verstehen diese Verbrecher nicht.

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Kommentare

3 Kommentare zu “Sippenhaft für Manager und Politiker?”

  1. Friedrich
    Geschrieben am 27.08.2010 @ 16:52

    Sippenhaft ist gar nicht notwendig, es reichte schon wenn diejenigen die Mist bauten dafür zur Rechenschaft gezogen würden. Aber das passiert so gut wie nie. Denk mal an die Sachen die Du wegen der Bulettenkarten oder so geschrieben hast. Dem einen wird gekündigt der andere landet in (Bundestag, Europa, UNO)

    Das Ganze Elend ist halt mit den Politikern ohne wirkliche Kontrolle. Es gibt in D nun mal keine wirkliche Möglichkeit Politker stande pede vor ein „volksbegehren“ zu stellen. Schau Dir doch mal die Petitionssachen an, da gibt es wirklich teilweise gute Vorschläge und auch massiv Unterzeichnende und wenn schert es?

    Oder aktueller: http://www.dr-hankel.de/zweiter-brief-an-die-bundesregierung/

    Und was war mit der Klage beim Bundesverfassungsgericht wegen der Hilfen für Griechenland.

    Wenn es Sippenhaft gibt dann höchstens für uns dummes Wahlvieh. Wir werden so gut wie immer reingeritten….

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  2. Alvin
    Geschrieben am 30.12.2010 @ 13:22

    Ich finde auch, es würde reichen, wenn für Politiker und gelgeile Manager einfach auch das Gesetz gelten würde. Außerdem sind so Leute wie der Zumwinkel oder der Akermann nicht das Problem. Das sind nur Avatare, die uns vorgehalten werden. Dann kann jeder mal seine Gabel reinstecken und alle setzten sich zufrieden wieder hin. Die Manager wissen das, die stehen dann halt mal 2 wochen in der Zeitung, aber dafür bekommen sie doch die Millionenabfindung. Das Problem ist vor allem bei der Politik, die sich durch die Wirtschaft diktieren lässt. Mit schulden abhänig gemacht, nutzen die Kapitalisten nun ihre Macht über das Volk und seine scheinheiligen Vertreter aus.

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  3. Willy Meurer
    Geschrieben am 05.02.2011 @ 19:55

    Wahlen …es ist noch immer sogewesen…

    Es ist noch immer so gewesen –
    wenn ‘ne Regierung, ein Regime
    macht einer and’ren Platz, dann lesen
    erwartungsvoll von diesem Team
    die gold’nen Sprüche wir – die neuen:
    “Der alte Mist wird aufgeräumt
    und fürderhin soll Euch erfreu’n
    dasjenige, was Ihr erträumt!”
    Das geht auch eine kleine Weile.
    Man ist bemüht. Doch schon sehr bald
    da merkt man, es erlahmt die Eile,
    die Anfangsglut wird merklich kalt.
    Das, was man früher kritiserte
    beim abgewählten Vordermann
    erscheint schon bald als neufrisierte
    und umgekehrte Weise bald!
    Und die das Maul so aufgerissen:
    “Das ändern wir – das ist vorbei!”
    Die wollen plötzlich nichts mehr wissen
    vom ehemaligen Geschrei.
    Und wer nun gar sich noch erdreistet
    und auf die schönen Worte pocht,
    der hat sich schlechten Dienst geleistet
    und wird am End’ noch eingelocht.
    Sie treiben’s wie die saub’ren Brüder,
    die sie im Wahlkampf hart bekriegt.
    Der alte Trott, der wuchert wieder,
    der Teufel weiß, woran das liegt?!
    Sind erst die Neuen an der Krippe,
    aus der der Gegner fraß vorher,
    dann mästet er sich sein Gerippe
    und denkt an kein Versprechen mehr!

    Charakterfestigkeit – politisch,
    hat auf der Welt nie existiert.
    Denn der Beruf ist parasitisch,
    sodaß man leider resümiert:

    Die alten Tröge sind geblieben,
    die Schweine wechseln – die sind neu!
    Seit alters her wird das betrieben:
    Die Dummen – die sind wir dabei!!!

    2011 ist ja wieder ein ‚Super-Wahljahr‘
    Fragt sich – für die Tröge oder die Schw……!
    .

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