Tuedelkram

Über den Sinn und Unsinn des Lebens

Auch die Verkehrsbetriebe tüdeln

Gepostet am 12.10.2009 um 19:03 Uhr | Kein Kommentar Geschrieben von reizzentrum |

zumindest die, die da in der Hamburger Verkehrsverbund GmbH zusammengeschlossen sind.

Wenn man in den U-Bahnen die Beförderungsbedingungen (typischerweise ein Aufkleber über den Türen)  liest, so findet man dort den Passus, dass der Verzehr von alkoholischen Getränken in den Haltestellen und den Zügen untersagt ist.

Wer sich einmal die Mühe macht, die „offiziellen“ Beförderungsbedingungen vom 29. Juli 2009 von der Webseite des HVV herunterzuladen (PDF) findet dort zu dem Thema Alkoholgenuß nur folgende Regelung:

§ 3 Von der Beförderung ausgeschlossene Personen
(1) Personen, die eine Gefahr  für die Sicherheit oder Ordnung des Betriebes oder  für die Fahrgäste darstellen,
sind  von  der  Beförderung  ausgeschlossen.  Soweit  diese  Voraussetzungen  vorliegen,  sind  insbesondere
ausgeschlossen
1.  Personen, die unter dem Einfluss geistiger Getränke oder anderer berauschender Mittel stehen,

Nirgendwo ist beschrieben, dass der Genuss von alkoholischen Getränken untersagt ist. Was also zählt? Der Aufkleber, der von irgendeiner Abteilung gefertigt und verbreitet wird, oder das offizielle Dokument aus dem Web?

Ich habe nicht übel Lust mich mit einem Ausdruck des PDFs in der Tasche solange U-Bahn zu fahren und immer an meiner mit Wasser gefüllten Flasche mit Wodka zu nuckeln, bis es zu einem Disput mit einem Mitarbeiter kommt. Das wird bestimmt langwierig und kann im Moment auch recht Stresspotential haben. Da ich aber nüchtern sein werde, kann es auch deutlich humoristische Züge beinhalten.

Und führe mich nicht in Versuchung!

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