Tuedelkram

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Gerichtliche Berufsunfaehigkeitsbescheinigung fuer einen Anwalt

Gepostet am 28.01.2009 um 15:57 Uhr | Kein Kommentar Geschrieben von reizzentrum |

Ein Anwalt, dem per Gericht „bescheinigt“ wird:

Denn dem Angeklagten kann nicht mit hinreichender Sicherheit eine positive Legal- und Sozialprognose gestellt werden. (…) Es handelt sich somit bei diesen Straftaten des Angeklagten nicht um ein einmaliges Versagen im Einzelfall bzw. um ein Versagen in einem eng umgrenzten Zeitraum oder aufgrund einer besonderen, die Begehung solcher Taten besonders begünstigenden Konstellation, sondern um wiederholte und erhebliche Rechtsverstöße über einen längeren Zeitraum, die der Angeklagte in Ausübung seines Berufs als Rechtsanwalt mit dem Ziel der eigenen ungerechtfertigten Bereicherung auf Kosten Anderer begangen hat, obwohl seine wirtschaftlichen Verhältnisse „geordnet“ sind. Es ist daher zu befürchten, dass der Angeklagte auch künftig insbesondere Vermögensstraftaten begehen wird, so dass ihm keine positive Legalprognose gestellt werden kann.“

ist wohl wahrlich am Ende. Es geht um den schön deutlich länger umstrittenen Rechtsanwalt Gravenreuth. Quelle TAZ. Das ganze Urteil findet man bei dem TAZ-Anwalt Johannes Eisenberg

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