Tuedelkram

Über den Sinn und Unsinn des Lebens

OPER, die medizinische Revolution

Gepostet am 15.08.2014 um 18:55 Uhr | Kein Kommentar | Geschrieben von reizzentrum |

Das Internet ermöglicht die Revolution im Gesundheitswesen. Dank OPER (Operative ProzEduren Remote) wird es in Zukunft möglich sein, die Krankenkassenkosten massiv zu senken.

Nachdem der Versandhandel, die Unterhaltungsindustrie und auch der Nahverkehr durch das Internet bereits massive Veränderungen durchmachten, steht nun der nächste massive Vereinfachung unseres Lebens an: OPER.

Dank OPER entfallen für praktizierende Heiler die teuren Praxisgebühren, auch spielt der Standort keine Rolle mehr. Landarzt trifft Großstadt und Landeier bekommen in Sekundenbruchteilen Hilfe. OPER ist DIE Plattform rund um das angewandte Gesundheitswesen.

WAS ist OPER? OPER ist eine schnell wachsende Community für Medizininteressierte, Kranke und fortgeschrittene Hypochonder. OPER bietet die Möglichkeit nicht nur zu fachsimpeln sondern bringt Gleichgesinnte über jegliche räumliche Barrieren hinweg zusammen. Musste man bislang Vormittags zum HNO, Nachmittags zum Zahnarzt und in den nächsten Tag zu Internisten, Allergologen, Augenarzt, Neurochirurg, Neurologe etc. pp., um Krankengeschichten auszutauschen, kann man sich die Wege nun sparen. Allen Fachgebieten bietet OPER ein Forum.

Aber OPER bietet mehr! OPER bringt Angebot und Nachfrage auch im praktischen Bereich zusammen und entfaltet hier ein schier unvorstellbares Einsparpotential. Denn dank OPER werden kleine Operationen gleich Online durchgeführt. Das Ziehen eines Zahns kann man selbst durchführen. Eine Webcam, ein Teppichmesser und eine Wasserpumpenzange reichen, um – unter Anleitung eines aufgeschlossen Dilettanten – auch schwierige dentale Eingriffe selbst durchzuführen. Der Dilettant hat jederzeit die Möglichkeit – sollte durch eine kleine Unachtsamkeit der halbe Unterkiefer weggehobelt worden sein – anonym über einen “Notruf-Button” den Rettungswagen zu dem sparsamen Patienten fahren zu lassen.

Sie trauen sich einfachste Operationen nicht selbst zu? OPER bietet über seine Community auch die Möglichkeit  Hausbesuche zu vereinbaren. Für eine Unterschenkelamputation braucht man schließlich kein Chirurgenteam. Für solche Fälle bietet OPER Teams bestehend aus Tischler und Schneider an – auf Wunsch kann ein Berufsschläger auch die Narkose überwachen.

Sie sehen: OPER bietet viele Möglichkeiten. Neue Leute kennen lernen, Abenteuer, Thrill und der Ausbau der persönlichen Fähigkeiten – und das grenzenlos!

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Vorstand der Hamburger Piraten offensichtlich völlig planlos

Gepostet am 12.06.2014 um 18:33 Uhr | 2 Kommentare | Geschrieben von reizzentrum |

Nicht ohne Grund stellte ich vorhin mit Entsetzen fest, dass mein Austritt aus der Piratenpartei mir bislang noch nicht bestätigt wurde. Es geht  um die Vorbereitung zum 19. Landesparteitag der Piraten, auf dem anscheinend ein neuer Vorstand gewählt werden soll. Aus diesem Grunde nutzt die Piratenpartei ein Wiki um die Abläufe zu koordinieren. So weit so gut. Nur wurde mir heute kund getan, dass auch mein Name dort auf der Kandidatenseite Erwähnung findet.

Naja, der geneigte Leser – so auch ich – wird sich denken, da ist bestimmt irgend ein Troll unterwegs, dem die Schreibberechtigung für das Wiki entzogen gehört. Naja, ich wollte gern wissen, wem ich die zweifelbehaftete Ehre der Kandidatur zu verdanken habe und musste feststellen: Es ist Philipp Michels, seines Zeichens Beisitzer im aktuellen Vorstand des Hamburger Landesverbandes der Piratenpartei.

Mal ehrlich: Was geht im Vorstand der Hamburger Piraten ab, wenn ein Vorstandsmitglied “betriebsfremde” Personen für Vorstandsämter nominiert? Da darf – nein da muss man sich doch fragen, ob bei denen noch irgendwas ernst genommen wird. Dass irgendwelche Spacken hohl drehen – geschenkt. Aber wenn selbst Vorstandsmitglieder entweder keine Ahnung haben, was personell so los ist – oder aber billige Jokes auf dem Rücken der Vorbereitungen eines Landesparteitages machen, dann ist etwas(Hamlet!) ” faul im Staate Dänemark”.

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Mein Austritt aus der Piratenpartei vom 07.03.2013

Gepostet am 12.06.2014 um 17:44 Uhr | 1 Kommentar | Geschrieben von reizzentrum |

Hallo Piraten,

ich habe am 17.03.2013 schriftlich (Briefpost) meinen Austritt aus der Piratenpartei erklärt und diesem Schreiben auch meinen Mitgliedsausweis (wie in der Satzung gefordert) beigelegt. Thomas Michel hat mir – auf dedizierte Nachfrage von mir – am 15.03.2013 per Mail mitgeteilt

“ja ist angekommen, aber noch nicht bearbeitet.”

Bis zum heutigen Tage habe ich (obschon ich den Wunsch in meiner Austrittserklärung äußerte) weder eine Bestätigung des Austrittes noch eine Entlastung bezüglich der Rückgabe meines Mitgliedsausweises erhalten.
Ich erlaube mir nun – nach deutlich über einem Jahr – vorsichtig und nahezu devot nachzufragen, ob schon ein Zeitfenster genannt werden kann, wann der Vorgang bearbeitet werden wird. Ich will ja nicht kleinlich sein, die Angabe einer Jahreszahl würde mir ja schon reichen, damit ich mir den Vorgang auf Wiedervorlage legen kann. Ich weiss ihr habt verdammt viel zu tun, aber der Orga-Foo ist halt auch wichtig.

Lieber Gruß

Holger Köpke
$Anschrift

PS: Mailed & Blogged

 

[Update vom 18:15] Es schei8nt bei der Piratenpartei Hamburg tatsächlich jemanden zu geben, der kurzfristig und kompetent antwortet. Auch DAS muss dann mal erwähnt werden. Danke Raul. Es scheint, als wenn mein Austritt tatsächlich “aktenkundig” und gültig ist. Mehr dazu gleich in einem anderen Beitrag.

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Ehrliche Produktbeschreibung: Plastikmüll

Gepostet am 31.05.2011 um 13:11 Uhr | 3 Kommentare | Geschrieben von reizzentrum |

Uhr als Plastikmuell

Diese Produktbeschreibung ist doch wirklich grosse Klasse: “Polycarbonatuhr mit Silikonarmband”. Die adjektive “sportlich” und “Blickfang” mögen einfachere Geister darüber hinwegtäuschen, aber diese Uhr ist….: Plastikmüll, und egal wie chic er umschrieben wird, er ist und bleibt es.

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Nach giftigen Salatgurken nun die zweite Katastrophe für die weibliche Bevölkerung: IKEA ist gefährlich

Gepostet am 31.05.2011 um 10:10 Uhr | 2 Kommentare | Geschrieben von reizzentrum |

Als ich eben in den Medien las:

In zwei Filialen des schwedischen Möbelhauses Ikea in Belgien und Frankreich sind kleine Sprengsätze explodiert. Im flämischen Gent gingen am Montagabend fast zeitgleich zwei Zünder in die Luft   (FAZ)

konnte ich einen kleinen Juchzer nicht unterdrücken. Ist diese nachricht doch DIE Meldung, die es mir ermöglicht einen eventuell anstehenden IKEA-Besuch zu verweigern. “Mein Schatz, dass ist mir viel zu gefährlich, ich möchte doch nicht, dass Du dich vielleicht verletzt”.

Irre ich, oder sind es tatsächlich überwiegend Frauen, die es zu IKEA zieht? Zumindest sind es in meinem Umfeld eher die Frauen, die es zu dem Einrichtungshaus mit dem Elch zieht. Ist das Netzbau?

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Die CDU weiss nicht, wann das Internet voll ist

Gepostet am 27.05.2011 um 07:57 Uhr | Kein Kommentar | Geschrieben von reizzentrum |

httpv://www.youtube.com/watch?v=RWP-XgveTxE&feature=player_embedded#at=137

Ich habe gar nicht so viele Hände, wie ich zum Facepalmen bräuchte. CDU steht anscheinend zu Medienkompetenz ungefähr so, wie Feuer zu Wasser.

Ich habe aber noch einen Tipp für die betreffenden Politiker:

httpv://www.youtube.com/watch?v=j8uefBUOfgA

 

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VORSICHT! GEMÜSE! #EHEC

Gepostet am 24.05.2011 um 13:37 Uhr | 12 Kommentare | Geschrieben von reizzentrum |

Es gibt Überschriften, die bereiten mir echte Freude, diese Headline der Hamburger Morgenpost wird sicher in die Allstars eingehen:

Vorsicht Gemuese

Vorsicht Gemuese

Aber als bekennender Geniesser von Trennkost (Steak, Schnitzel, Bratwurst aber kein Gemüse oder Kartoffeln) bin ich ja wohl in Sicherheit.

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Der Job ist dann wohl nichts für mich

Gepostet am 24.05.2011 um 11:36 Uhr | Kein Kommentar | Geschrieben von reizzentrum |

Freundliche Aushilfe gesucht

Freundliche Aushilfe gesucht

Verdammt, wenn die nun einen Miesepeter oder Streithansel gesucht hätten, das hätte ja etwas werden können, aber “freundlich”?

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Postkarten, die dann doch nicht abgeschickt wurden

Gepostet am 16.04.2011 um 13:51 Uhr | Kein Kommentar | Geschrieben von reizzentrum |

Neulich in Usedom, saßen wir beim Met (naja..) und die Prinzessin schrieb Postkarten. Eine davon sollte an meine Tochter und meinen Schwiegersohn gehen. Nach einer Weile schaute die Prinzessin hoch und erklärte: “Scheisse, die Karte hätte auch von Hitler geschrieben sein können”. Mein Gesicht verwandelte sich in ein durchblutetes Fragezeichen. Ich nahm die Karte und las

Hallo liebe R., lieber B.,

ganz liebe Grüße senden euch Holli und Katja. Heute waren wir in Peenemünde und haben uns die V2-Rakete angeguckt. Recht beeindruckend, wenn man überlegt wo das hingeführt hat. Danach gings direkt nach Polen….

Das war dann der Moment wo der Stift stecken blieb, die Prinzessin feststellte was sie geschrieben hatte und ich laut los prustete.

Diese Karte haben wir dann lieber nicht abgeschickt.

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Die ganze Firma in die Türkei eingeladen!

Gepostet am 08.04.2011 um 07:29 Uhr | 6 Kommentare | Geschrieben von reizzentrum |

Manchmal hat man ja echt Glück! Heute ist es die gesamte Firma, für die ich arbeite: Wir haben alle eine 8-Tägige Türkeireise gewonnen und können noch jeder 3 Angehörige mitnehmen!

Wie anders soll ich das verstehen, wenn an den info@-Account meines Arbeitgebers eine Mail folgenden Inhalts eintrudelt:

Herzlichen Glückwunsch !

Sie haben an unserem Internet Preisrätsel erfolgreich teilgenommen
und eine 8 tägige Flugreise in die Türkei für 4 Personen exklusiv der
Buchungsgebühr und PaxTax gewonnen.

**************************************************************

Ihre Nummer: FS8411
Bestätigung unter: http://tinyurl.com/46orwm9

Sollten Sie den Link nicht öffnen können, kopieren Sie ihn bitte
vollständig in die Adresszeile Ihres Internetbrowsers.

**************************************************************

Bei Fragen zu Ihrer Reise wenden Sie sich bitte direkt an das Reisebüro

Bitte buchen Sie bis zum 15.4.2011

Viele Grüsse

Peter Trumpfheller
Reisen Support Center

Das ist doch SUPER! Offen bleibt natürlich die Frage was der Veranstalter ist, der sich hinter der Webadresse http://www.tuerkeiferien.net/ verbirgt. Verantwortlich für den touristischen Bereich erklärt der “Kontakt-Button”: Buchungszentrale “Caglayan Mahellesi” – die Domain ist registriert auf Adalbert Förster aus Wien….. Ein Impressum besitzt die Seite leider nicht. Das im Netz schon einige Leute den Herrn Förster als Betrüger bezeichnen, dämmt meine Freude dann doch ein wenig.

Was mich auch irritiert ist, dass der Herr Förster aus Wien – laut Domainregistrierung – in der Ottakringer Straße 91 wohnt. An eben dieser Adresse ist die Ottakringer Brauerei zu finden. Ich glaube nicht, dass die Brauerei nun auch Türkeireisen anbietet.

Aber ein Spammer ist der Herr Förster doch ganz sicher nicht, oder? Wahrscheinlich sind die Kosten für “Buchungsgebühr und PaxTax” (welche ja exklusiv sind) so exorbitant teuer, dass man für das gleiche Geld auch 3 Wochen bei einem anderen Anbieter buchen kann.

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